Versand aus Deutschland innerhalb der EU

WARUM SLOW FASHION?

oder "Warum ist langsamer besser?"

ENTSCHLEUNIGUNG IN DER MODEBRANCHE: WAS GENAU IST SLOW FASHION?

Was bedeuted Slow Fashion?

Slow fashion ist ein Ansatz in der Modebranche, der sich von der üblichen schnellen Produktions- und Konsumpraxis abgrenzt. Im Gegensatz zur Fast Fashion, die auf schnelle, massenproduzierte Kleidung setzt, legt Slow Fashion Wert auf Qualität, Nachhaltigkeit und Ethik in der gesamten Lieferkette.

Was macht Slow Fashion, also langsame Mode aus?

Qualität über Quantität: Statt billiger, schnell veraltender Kleidung und Accessories setzt Slow Fashion auf hochwertige Materialien und Handwerkskunst, was zu langlebigeren Stücken führt.

Nachhaltigkeit: Slow Fashion berücksichtigt die Umweltauswirkungen der Produktion, einschließlich des Ressourcenverbrauchs, der Abfallproduktion und des Transportaufwands. Es wird oft auf umweltfreundliche Materialien und Produktionsmethoden gesetzt.

Ethik: Slow Fashion-Unternehmen achten auf faire Arbeitsbedingungen und gerechte Entlohnung für diejenigen, die an der Herstellung ihrer Artikel beteiligt sind.

Transparenz: Slow Fashion-Marken kommunizieren oft offen über ihre Produktionsprozesse, Materialquellen und Herstellungsmethoden, um Vertrauen und Verständnis bei ihren Kunden/innen zu fördern.

Lokale Produktion: Viele Slow Fashion-Marken bevorzugen es, lokal zu produzieren, um die Umweltauswirkungen des Transports zu minimieren und die lokale Wirtschaft zu unterstützen.

Insgesamt zielt Slow Fashion darauf ab, eine bewusstere und nachhaltigere Alternative zur konventionellen Modeindustrie zu bieten, die sowohl Umwelt- als auch Sozialstandards berücksichtigt. Slow Fashion heißt auch, den allgemeinen Konsum zu reduzieren und so den einzelnen Stücken mehr Wertschätzung entgegenzubringen. Mzansi Trading ist stolz darauf, dass wir unsere Partner und Hersteller persönlich kennen, transparent und ehrlich mit ihnen kollaborieren. Unsere Zeile und Schwerpunkte sind dabei Nachhaltigkeit und faire Produktion. Denn im Gegensatz zu Fast Fashion, haben bei Slow Fashion alle Beteiligten ein positives Ergebnis im Sinn.

“Fast Fashion ist nicht umsonst, jemand bezahlt dafür.”

Lucy Siegle, Autorin und Journalistin

SEIT WANN GIBT ES SLOW FASHION?

Die Geschichte von Slow Fashion ist eng mit dem Aufkommen von Fast Fashion und der gleichzeitigen Zunahme der globalen Bekleidungsproduktion verbunden.

In den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts begann die Modeindustrie, sich stark zu industrialisieren und zu globalisieren. Mit der Einführung von Technologien wie schnellen Produktionsanlagen und globalen Lieferketten konnte die Mode Industrie Kleidung schneller und billiger produzieren als je zuvor. Dies führte zum Aufkommen von Fast Fashion, einem Modell, das darauf abzielt, Mode und entsprechende Accessories schnell und in großen Mengen zu produzieren, um den aktuellen Trends zu entsprechen.

Während Fast Fashion für eine breite Verfügbarkeit von erschwinglicher Kleidung sorgte, wurden die negativen Auswirkungen dieses Modells immer offensichtlicher. Umweltverschmutzung, Ausbeutung von Arbeitskräften, schlechte Arbeitsbedingungen und die Verschwendung von Ressourcen wurden zu immer größeren Problemen.

Der Begriff Slow Fashion wurder erstmals 2007 von der britischen Autorin und Nachhaltigkeitspionierin Kate Fletcher vom Londoner Centre for Sustainable Fashion benannt. In der Folgezeit traten mit der EU-Chemikalienverordnung REACH (ebenfalls 2007) und der EU-Verordnung Nr. 551 (2009) gesetzliche Rahmenbedingungen in Kraft, die Chemikalien im Herstellungsprozess verboten und so Mensch und Natur schützten. Aufrufe zur grundsätzlichen Veränderung in der Textilindustrie 2013 wurden durch den Einsturz der Rana-Plaza-Fabrik in Bangladesch laut. Hier kamen nach offiziellen Angaben 1135 Menschen aufgrund mangelnder Sicherheitsvorkehrungen ums Leben. Verschiedene europäische Modefirmen wie Primark, Mango, KiK oder C&A ließen dort Kleidung für den Export produzieren. Weltweit werden im Anschluss an dieses Unglück bessere Arbeitsbedingungen, höherer Umweltschutz und vor allem transparentere Lieferketten gefordert.

Die Ideen von Slow Fashion wurden von verschiedenen Gruppen und Initiativen aufgegriffen, von kleinen unabhängigen Designern bis hin zu etablierten Marken. Es entstanden neue Geschäftsmodelle wie Vintage-Boutiquen, Kleidertausch-Events und nachhaltige Modelabels, die Slow Fashion als ihre Leitprinzipien annahmen.

Heute gewinnt Slow Fashion immer mehr an Bedeutung, da Verbraucher und die Modeindustrie insgesamt nachhaltigere Praktiken und Produkte nachfragen. Die Bewegung hat dazu beigetragen, das Bewusstsein für die Auswirkungen der Modeindustrie zu schärfen und alternative Wege zu einer nachhaltigeren Zukunft aufzuzeigen.

Weitere 16 VISIONÄRE SLOW FASHION-MARKEN FÜR 2024
findest Du auch hier: https://guterdinge.co/slow-fashion-marken/

Mzansi Trading Blog WARUM SLOW FASHION liebevolle Handarbeit aus Kapstadt (4)

„Bei Slow Fashion geht es darum, besser zu entwerfen, zu produzieren, zu konsumieren und zu leben. Slow Fashion basiert nicht auf Zeit, sondern auf Qualität (was einige Zeitkomponenten beinhaltet). Slow ist nicht das Gegenteil von Fast – es gibt keinen Dualismus – sondern ein anderer Ansatz, bei dem sich Designer, Käufer, Einzelhändler und Verbraucher der Auswirkungen von Produkten auf Arbeitnehmer, Gemeinschaften und Ökosysteme stärker bewusst sind.”

Kate Fletcher, Forschungsprofessorin, Autorin,
Beraterin und Design-Aktivistin

SO (SCHÖN) SIEHT SLOW FASHION BEI MZANSI TRADING AUS SÜDAFRIKA AUS

In Südafrika ist Slow Fashion nicht erst jetzt ein Thema, nachdem das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Ethik in der Modebranche weltweit zugenommen hat. Hier am Kap der Guten Hoffnung setzt die Modeindustrie schon lange auf eine bewussteren Umgang mit Ressourcen, lokale Produktion und Handwerkskunst.

Liebevolle Handarbeit aus Afrika: Wir arbeiten mit verschiedenen lokalen Textilherstellern, Designern und Künstlern zusammen, um hochwertige Slow Fashion herzustellen und die lokale Wirtschaft zu unterstützen. Nachhaltige Materialien: Unsere Slow-Fashion-Marken legen Wert auf die Verwendung nachhaltiger Materialien wie Leinen oder recycelte Stoffe, bzw Stoffe, die aus 100% recycelten Materialien hergestellt werden. Sie bemühen sich auch, umweltfreundliche Färbemethoden und Produktionspraktiken zu verwenden, um die ökologischen Auswirkungen zu minimieren. Besonders stolz sind wir auf unsere ECO-Shopper Serien, welche zu 100% aus RPET hergestellt sind.

Soziale Verantwortung: Ethik und soziale Verantwortung sind wichtige Aspekte von unserer Marken. Unsere Partner engagieren sich für faire Arbeitsbedingungen und gerechte Entlohnung für diejenigen, die an der Herstellung ihrer Kleidung beteiligt sind. Einige unterstützen auch gemeinnützige Initiativen oder soziale Programme in lokalen Gemeinschaften.

Kulturelle Vielfalt und Identität: Südafrika ist ein Land mit reicher kultureller Vielfalt, und unsere Slow-Fashion-Labels spiegeln diese Vielfalt in ihren Designs und Kollektionen wider. Sie integrieren traditionelle Handwerkskunst, Muster und Stoffe in ihre modernen Kleidungsstücken und Accessoires und feiern so die einzigartige kulturelle Identität des Landes.

Bewusstseinsbildung und Gemeinschaft: Die Slow-Fashion-Bewegung in Südafrika umfasst oft auch Bildungs- und Gemeinschaftsinitiativen, um das Bewusstsein für nachhaltige Mode zu fördern und die Verbraucher zu ermutigen, informierte Entscheidungen zu treffen. Mzansi Trading sucht aktiv nach neuen Kooperationspartnern, welche nach diesen Grundsätzen arbeiten und somit die Modebranche weiter in Richtung Nachhaltigkeit und Ethik transformieren.

Gleichzeitig heben wir Kunstrichtungen und Besonderheiten von “Mzansi” hervor, so wie unsere beliebte NDEBELE KOLLECTION aus dem Whimsical Collection Studio in Kalkbay. Leuchtende Farben und geomatrische Figuren sind ein wesentlicher Aspekt der Ndebele-Muster.

Inspiriert von den Jagdtaschen der KhoiSan und im Friuli Designer Studio in Kapstadt konzipiert, ist unsere MINALAH Taschen Edition eine moderne Hommage an das älteste Volk der Welt. Sie verbindet jahrtausend alte Traditionen, historische Kunst mit moderner Fashion und Stil.

Mzansi Trading Blog WARUM SLOW FASHION liebevolle Handarbeit aus Kapstadt (8)

„Ich bin für Stil. Mode ändert sich zu schnell.“

 

Coco Chanel,
französische Modedesignerin und Geschäftsfrau